heatALERT: Lokale Hitze sichtbar machen

heatALERT: Lokale Hitze sichtbar machen

heatALERT: Lokale Hitze sichtbar machen

Hitzewelle und Trockenheit

Die Schweiz erlebt aktuell eine aussergewöhnlich intensive Hitze- und Trockenperiode (siehe auch BAFU Newsbeitrag zur Trockenheit 2026 und BAFU-Newsbeitrag zur Hitzewelle August 2026). Hohe Temperaturen, ausbleibende Niederschläge, tiefe Wasserstände, verdorrte Felder und herbstliche Farben in den Wäldern prägen vielerorts die Situation. Frühling und Sommer 2026 gehören zu den trockensten seit Messbeginn (BAFU Newsbeitrag Aussergewöhnliche Trockenheit 2026). Während bei einer Trockenheit vor allem das Wasser knapp wird, steigt während Hitzewellen die Belastung für Mensch und Tier. Neben Dehydrierung steigt auch das Risiko für Kreislaufprobleme und Hitzestress. Fachstellen gehen davon aus, dass solche Ereignisse im Zuge des Klimawandels künftig häufiger und intensiver auftreten werden (Klima CH2025 – Broschüre).

Bild: Nationale Trockenheitsplattform

Lokale Informationen gewinnen an Bedeutung

Nationale Warn- und Informationsplattformen (Nationale Trockenheitsplattform des BAFU, Trockenheitsprognosen der WSL) liefern einen wichtigen Überblick über die aktuelle grossräumige Lage. Für Gemeinden, Städte und Kantone sind jedoch häufig detaillierte lokale Informationen entscheidend, um sowohl Hitzebelastungen als auch Trockenheitsauswirkungen in ihrem Zuständigkeitsgebiet besser beurteilen und geeignete Massnahmen ableiten zu können. Die Erfassung von Temperatur-, Niederschlags-, Bodenfeuchte- oder Gewässerdaten gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung.

Lokale Überwachung mit heatALERT und enviroNET

Mit heatALERT bietet inNET eine spezialisierte Lösung zur flächendeckenden Erfassung von Temperaturdaten. Die Anwendung unterstützt Gemeinden, Städte und weitere Organisationen dabei, Hitzebelastungen zu überwachen und lokale Wärmeinseln frühzeitig zu erkennen.

Sämtliche Messdaten werden über enviroNET zentral verwaltet, visualisiert und überwacht. Sie stehen jederzeit zur Verfügung und können für Analysen, Berichte und fundierte Entscheidungen genutzt werden.

Neben Temperaturdaten lassen sich mit enviroNET auch weitere für Hitze- und Trockenheitsereignisse relevante Grössen wie Niederschlag, Bodenfeuchte, Grundwasserstände, Wasserpegel oder Abflüsse erfassen und gemeinsam auswerten. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild der lokalen Situation und ihrer Entwicklung.

Die aktuelle Trockenperiode 2026 mit wiederkehrenden Hitzewellen zeigt eindrücklich, wie wichtig verlässliche und lokal verfügbare Umweltdaten geworden sind. Mit heatALERT und enviroNET vermarktet inNET eine einfache und übersichtliche Lösung für die Erfassung, Überwachung und Visualisierung von Umweltdaten und schafft damit eine wichtige Grundlage für Entscheidungstragende.