Klimaveränderungen: Was nun?

Klimaveränderungen: Was nun?

Klimaveränderungen: Was nun?

Klimaszenarien für die Schweiz

In regelmässigen Abständen werden von der MeteoSchweiz, zusammen mit der ETH Zürich und weiteren Partnern, sogenannte Klimaszenarien für die Schweiz erarbeitet (Schweizer Klimaszenarien). In diese fliessen aktuelle Messungen, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die neusten Modelle und Projizierungen ein. Die Klimaszenarien zeigen auf, welche Schweizer Regionen wie stark und warum vom Klimawandel betroffen sind und in Zukunft sein werden (Klima CH2025 – Broschüre).

Klimaszenarien CH2025

Die neuesten Klimaszenarien CH2025 (Klima CH2025 – Wissenschaftlicher Bericht) wurden im November 2025 vorgestellt. In diesen wurden nebst eingearbeiteten verbesserten Prozessverständnissen (z.B. Starkniederschläge/Hitze im urbanen Raum) und neuen, hochaufgelösten Klimasimulationen auch die Verknüpfung zwischen Beobachtungsdaten und modellierten Szenarien verbessert (Klima CH2025 – Broschüre, IPCC 2021). Zudem wurden die «Global Warming Levels» (GWL) eingeführt. Diese GWL zeigen auf, wann bestimmte globale Temperaturlevels erreicht werden und können direkt mit Umweltfolgen verknüpft werden (Klima CH2025 – Broschüre).

Die Klimaszenarien CH2025 zeigen, im Einklang mit Beobachtungen, eine schnellere und stärkere Erwärmung auf, als die Szenarien von 2018 (vgl. CH2018). Im Vergleich zum globalen Durchschnitt ist in der Schweiz mit einer stärkeren Erwärmung zu rechnen. Damit einhergehend werden längere und wärmere Hitzetage, sowie intensivere Trockenperioden und Starkniederschläge erwartet (Klima CH2025 – Broschüre).

Bild: Klima CH2025 - Broschüre, Seiten 4 und 5

Was kann/muss nebst Klimaschutz getan werden?

Mit den Klimaszenarien und davon abgeleiteten Modellierungen, z.B. für den Wasserhaushalt der Schweiz (siehe z.B. Hydro-CH2018), können politische und auch wirtschaftliche Entscheidungen stets basierend auf den besten verfügbaren Grundlagen getroffen werden.

Durch die erwarteten längeren und intensiveren Hitze- und Trockenperioden, Starkniederschlägen und sich verändernder Abflussregime, steigt die Wichtigkeit von hydrologischen Messungen, speziell in kleineren Fliessgewässern stetig. Die inNET bietet daher ein umfangreiches Angebot an spezialisierten Fachapplikationen zur Erfassung, Speicherung, Visualisierung und Überwachung von Umweltdaten an. Mit floodALERT können Warnungen in Fliessgewässern eingerichtet werden, damit z.B. Feuerwehren bei rasch ansteigenden Wasserständen entsprechende Massnahmen treffen und Leben retten sowie Sachschäden minimieren/verhindern können.

Gerne beraten wir Sie unverbindlich für Ihr spezifisches Vorhaben.