inNET misst die Luftqualität im Gotthardtunnel

Die Luftqualität in der Schweiz wird mit verschiedenen Messgeräten und an diversen Standorten überwacht. Über die lufthygienische Situation im freien weiss man im generellen relativ gut Bescheid. Anders sieht es bezüglich Luftqualität in Tunnel aus. Je länger ein Tunnel und je mehr Fahrzeuge diesen durchfahren, desto relevanter wird die Überwachung der Luftqualität und die richtige Dimensionierung der Lüftungsinfrastruktur. Während des Sommers 2019 durfte die inNET hochaufgelöste Luftqualitätsmessungen im Gotthardtunnel und Seelisbergtunnel an der A2 durchführen. Die Messresultate sollen Aufschluss darüber geben, wie die Lüftungen der zwei Tunnelröhren am Gottahrdt in Zukunft dimensioniert werden müssen, damit die nötigen Vorschriften eingehalten werden.

 

Luftqualitätsmessungen unter schwierigen Bedingungen

Die Messungen im Seelsiberg- und Gottahrdtunnel stellen hohe Anforderungen an die Messgeräte. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und der vorhandenen Infrastruktur (Messcontainer) und Gerätschaften (geeignete Klimatisierung, Luftzu- und -abfuhr, etc…) konnte inNET diesen Auftrag erfolgreich durchführen. Die sensiblen high-end Geräte waren dabei besonderen Bedingungen (Hitze, teilweise erhöhte Verschmutzung, Vibrationen) ausgesetzt. Durch gezielte Wartung und Kontrolle vor Ort konnte der Messbetrieb aber ohne weiteren Störungen durchgeführt werden. Die so aufgezeichenten Messwerte zeigen ein detailliertes Bild zur Luftqualität der beiden Tunnel sowie den Unterschieden in Bezug auf die Spurführung (nicht richtungsgetrennter Gotthardtunnel mit einer Röhre vs. richtungsgetrennter Seelisbergtunnel mit zwei Röhren).

 

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