Hintergrund

Viele katastrophale Verkehrsunfälle sind die Folge einer plötzlichen Einschränkung der Sichtweite. Dabei stellt das Aufkommen von Nebel die grösste Problematik dar. Frühwarnsysteme und die automatische Steuerung von Systemen können Unfälle verhindern und die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Unterscheidung der Nebelarten sowie die Bestimmung der Sichtweite sind wichtigste Grundlagen dazu.

 

Die Herausforderung

Die Unterscheidung von Wassernebel, Eisnebel und Staubpartikeln mit gleichzeitiger Bestimmung der Sichtweite in einer kompakten Messeinheit ist technisch immer noch eine grosse Herausforderung. Herkömmliche Messgeräte sind teuer und erfordern einen erheblichen Wartungsaufwand.

 

Die Idee

Prof. Dr. Martin Löffler-Mang, HTW Saarbrücken, ist der Erfinder des neuartigen Nebelsensors „NebioSens“. Die inNET in Zusammenarbeit mit der HTW entwickelt den Sensor weiter zu einem marktfähigen Produkt. Der Nebelsensor basiert auf der Mehrstrahl-Wechsellichttechnik.

 

Anwendungsgebiete

Der Nebelsensor „NebioSens“ ist dank seiner flexiblen Funktionsweise vielseitig einsetzbar. Besonders die Eigenschaft, vor gefährlichem Eisnebel zu warnen, macht den Sensor zu einer wichtigen Grundlage für Warnungen im Strassenverkehr (automatische Nebelwarnung, automatische Geschwindigkeitsbegrenzung, Steuerung von Strassenleuchten). Auch überall dort, wo die Sichtweitenbeeinträchtigung durch Nebel nachteilig ist, wie z. B. auf Flughäfen, kann der „NebioSens“ optimal eingesetzt werden.